Die Bezeichnung 'Nudelbude' findet sich immer wieder im täglichen Sprachgebrauch. Nichteinheimische werden sich bei Konfrontation mit diesem Begriff natürlich fragen, was es damit auf sich hat.  Bezeichnet wird damit die Steinbergsiedlung, eine Gebäudegruppe auf dem Steinberg, einem der drei Berge rings um Lichtenberg. Erbaut wurden diese Gebäude Ende der 30iger Jahre für die Funküberwachung durch die Luftwaffe. Um die Tätigkeit dieser Einrichtung zu tarnen, wurde offiziell von einer Nudelfabrik berichtet. Die Beschäftigten waren anfangs in den sogenannten 'Fliegerhäusern' an der Lichtenberger Straße in Pulsnitz untergebracht. Später wohnten die nun überwiegend eingesetzten Soldaten direkt auf dem Steinberg. Nach Ende des Krieges wurden in den Gebäuden Wohnungen eingerichtet, die bis in die 90er Jahre genutzt wurden. Nach langem Leerstand und dem damit verbundenen Verfall gab es verschiedene Bemühungen, die Gebäude wieder zum Leben zu erwecken. 


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