Die erste urkundliche Erwähnung des Ortes findet man im Jahr 1350. Es deutet aber einiges darauf hin, dass Lichtenberg erheblich älter, mehr als tausend Jahre, ist. Bischof Benno von Meißen, so wird berichtet, erbaute die erste Kirche des Ortes schon 1076. Den ursprünglichen Ortskern bildete das Oberdorf am lichten (gerodeten) Berg mit der Gebäudegruppe um Kirche, Erblehngericht und Gasthof. Zudem liegt Lichtenberg an einer den gesamten Ort durchziehenden alten Verbindungsstraße zwischen Pulsnitz und Radeberg.

1402 erhielt das Lichtenberger Gericht die Privilegien eines Erblehngerichtes durch Markgraf Wilhelm I. und bereits im Jahre 1586 hat der Ort etwa 350 Einwohner. Im Laufe des 17. Jahrhunderts wird Lichtenberg immer wieder von Kriegshandlungen oder Pestepidemien heimgesucht. Während des Dreißigjährigen Krieges erschossen kroatische Söldner am 28. Juli 1632 acht Einwohner. 1633 fielen 133 Menschen der Pest zum Opfer.

Bereits 1683 wird in den Chroniken ein Lehrer in Lichtenberg erwähnt. Das erste Schulgebäude stammt aus dem Jahre 1828. 1849 werden zwei Schankstätten genehmigt, den Nieder- und den Obergasthof. Die dritte Schankstätte, der Mittelgasthof, folgte 1862.

 Quelle:  Wikipedia

 

Weiterführende Literatur:

  • Lichtenberg - Ein Heimatbuch, Herausgegeben von der Gemeindeverwaltung Lichtenberg anlässlich der 650-Jahr-Feier 2000.
  • Kleindittmannsdorf - Ein Heimatbuch, Herausgegeben von der Gemeindeverwaltung Lichtenberg und dem Heimatverein
    Lichtenberg/Kleindittmannsdorf e. V. anlässlich der 700-Jahr-Feier 2009.
  • In der Chronik von Praßer geblättert, Herausgegeben von Gottfried Nitzsche, Verlag Amandus Niedercunnersdorf 2013.
  • Was die Heimat erzählt, Herausgegeben von Friedrich Bernhard Störzner, Leipzig 1904 (Nachdruck Naumburg 2007), (Text unter Wikisource).

 

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